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Mediation im Privatleben

Erben & Vererben

An den Beginn dieses Abschnitts soll ein Schlüsselsatz gestellt werden, der im Grunde die mediative Arbeit in diesem Bereich leitet: Der Wunsch des Erblassers ist in der Regel gerichtet auf Friede, er will etwa Gutes tun.

Trotzdem führt Erbschaft in vielen Fällen zu scheinbar unlösbaren Konflikten zwischen den Erben: Verwandte als häufig Bedachte reden nicht mehr miteinander, jahrelange gerichtliche Streitigkeiten binden dringend erforderliche Liquidität. Der damit verbundene Ärger nimmt viel Lebensfreude.

Das Mediationsverfahren bietet in seiner Vorgehensweise die Möglichkeit, im geschützten Raum Wünsche zu formulieren, mutmaßliche Ungerechtigkeiten und Verletzungen aus der Vergangenheit zu benennen oder den Hauptfokus auf die Entwicklung einer tragfähigen Beziehung zu legen. Gesprächsbeteiligte können Erblasser und zukünftige Erben ebenso sein, wie mehrere Erblasser wie etwa Ehegatten, die sich abstimmen wollen.
Speziell bei der Arbeit  mit einer durch einen Todesfall destabilisierten Gruppe, kommt einem Aspekt der Mediation besonderes Gewicht zu: Klärung als Brücke des Verständnisses und der wechselseitigen Anerkennung.

Unausgesprochenes aus der Vergangenheit (Familientabus), Interpretationen, Missverständnisse werden offenbar. Die Gesprächspartner lernen sich besser kennen und damit auch die besonderen Anliegen im Zusammenhang mit der zu verteilenden Erbmasse  verstehen.