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Bruecke

Mediation im Berufsleben

Teams | Fallbeispiel

Nach einer Versetzung nimmt ein langjährig Beschäftigter (Kollege A) seinen Arbeitsplatz in einer neuen Abteilung ein. Diese Versetzung ist mit ihm abgesprochen und er freut sich auf seinen neuen Bereich, da er schon einige Kollegen dort kennt. Von den neuen Kollegen, vor allem seinen Bekannten (B und C) wird Kollege A eingewiesen. Die Einarbeitung gestaltet sich schwieriger als erwartet, A ist verunsichert. In dieser Situation leisten sich seine Kollegen B und C nach eigener Aussage einen Scherz mit A, indem B, der ein Parfüm mitgebracht hat, A von hinten damit ansprüht. Nachdem A auch noch glaubt, man habe ihm absichtlich Salz statt Zucker in den Kaffee getan und seine Sachen versteckt, kommt es zu einer längerfristigen Arbeitsunfähigkeit von A, Mobbingvorwürfen und Protest gegen die Versetzung.

Die Unternehmensleitung fragt bei den Beteiligten A, B und C nach, ob diese bereit sind, eine Mediation durchzuführen. Die Beteiligten stimmen zu.

In der Mediation geht es im wesentlichen um das Verständnis für die Situation von A, der sich in einer neuen Umgebung zurechtfinden muss und daher auch auf „Scherze“ empfindlich reagiert, um Rücksichtnahme und wie A wieder Vertrauen gewinnen kann. Konkret werden Schritte verabredet, die es allen  erlauben, einen Neuanfang zu machen.